Die Piya Nivasa – ein wundervoller Ort

Eigentlich wollte ich nur ein paar Bilder von der Piya Nivasa machen, das bekam Roy mit und schon führte er mich durch seinen Garten.

Ganz stolz präsentierte er mir seinen eigenen Tempel, den sein Großvater errichtet hat.

P1030680aBlick in den Tempel (abends)

Blick in den Tempel (abends)

Den Tsunami 2004 hatte der Tempel fast unbeschadet überstanden (im Gegensatz zum Wohnhaus 😦 ). Roy und seiner Familie ist der Buddha sehr wichtig, so wurden wir auch später noch Zeuge, wie Lasantha mit der Glut von Kokosnussschalen, die – versehen mit Gewürzen – stark räuchern, durch das ganze Haus gegangen ist, um es vor Unheil zu schützen. „For the Buddha!“ 🙂

Feuerchen mit Kokosnussschalen

Feuerchen mit Kokosnussschalen

Roy hat mir natürlich den ganzen Garten mit vielen Palmen und weiteren Bäumen (Bananenbäume, wie wir später erst merkten) gezeigt. Im hinteren Teil liegt noch einiger Unrat vom Tsunami herum, kaputte Dachziegel, Elektrogeräte usw. Dort war die Kommunikation mit Roy etwas schwierig, aber irgendwie haben wir uns verstanden. Er hat auch berichtet, dass das Wasser aus dem Brunnen seit dem Tsunami nicht mehr schmeckt, weshalb sie jetzt eigentlich nur noch das Wasser aus der Leitung nehmen.

Als ich dann eine Kokosnuss auf dem Boden liegen sah, wollte ich natürlich wissen, wie man die Nuss von der Schale befreit, was er mir auch gleich gezeigt hat. Diese Kokosnuss war aber schon etwas älter, weshalb sie sie nur noch zum Kochen verwenden. Trinken kann man wohl nur die „jungen“ Kokosnüsse. Roy bot gleich an, für uns eine „frische“ Kokosnuss zu öffnen. Als Lasantha dazu kam, musste er dann auch gleich zwei ernten bzw. vom Baum schlagen. Das war dann auch der Zeitpunkt, als ich Juliane dazu geholt habe. Das Ergebnis sieht dann so aus: 😉

Mmmh, lecker!

Mmmh, lecker!

An einem anderen Nachmittag gabs noch mal frische Kokosnuss :-)

An einem anderen Nachmittag gabs noch mal frische Kokosnuss 🙂

King Coconut

King Coconut

Geschmacklich ist Kokoswasser leicht süßlich, sehr erfrischend, aber es hat nicht den typischen Kokosgeschmack.

Roy und die ganze Familie haben uns so herzlich aufgenommen und von Anfang an so liebevoll umsorgt, dass man sich nur wohlfühlen konnte.

Wir hatten Nisha bei der Ankunft gesagt, das wir nur vegetarisch essen würden wollen, was auch überhaupt kein Problem war. Aber ich glaube, in Sri Lanka wird viel mit Fleisch gekocht, was Nisha sicher auch gern für uns gemacht hätte. So hat sie dann aber (fast ausschließlich) vegetarisch für uns gekocht und das so lecker und abwechslungsreich, dass wir immer wieder überrascht waren, was sie wieder gezaubert hat. Viele ihrer Gerichte waren in unserem Reiseführer auch als landestypisch beschrieben wie z. B. Hoppers, Egg Hoppers, String Hoppers, Pol Sambol, Kürbiscurry, Dal, Kiri Peni, …

Gotu Kola (Tigergrassalat) wird mit getrocknetem Fisch zubereitet, was dann auch die einzige Ausnahme zu den vegetarischen Gerichten war. Trotzdem lecker! 😉 Nisha hatte auch gefragt, wie scharf wir das Essen mögen. Wir hatten uns geeinigt, dass sie im Laufe der Woche immer schärfer kocht. Für uns war es von Anfang an scharf ;-), aber nicht zu scharf! Einfach lecker! 🙂

Bei einer 2. Tour durch den Garten hat uns Roy noch seine Bananenbäume gezeigt und erklärt, dass ein Bananenbaum ein Jahr wächst, einmalig eine Blüte bildet und Bananen trägt. Wenn die Blätter anfangen braun zu werden, kann man die noch grünen Bananen ernten.

Aber das allerbeste hier ist der hauseigene Strand! Einfach traumhaft!

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