Jeep-Safari im Kumana National Park (ehem. Yala East)

Samstag Abend erzählten Charlotte & Emanuel (aus Dänemark), mit denen wir am Abend zuvor beim Fish BBQ in Ranga’s Beach Hut ins Gespräch gekommen waren & einen sehr lustigen Abend verbracht hatten, dass sie am Sonntag (bevor sie mit dem Nachtbus nach Colombo aufbrechen) eine Jeep-Safari im Yala National Park machen wollten. Sie fragten uns, ob wir auch mitkommen wollten. In den Tagen zuvor hatten wir eher entspannt, da ich ein wenig erkältet war. Eine Safari durch den Nationalpark hatten wir aber auch auf dem Plan & so passte das perfekt, da ich mich schon wieder deutlich fitter fühlte. 🙂 Kuna (ebenfalls ein Mitarbeiter von Ranga) empfahl uns eine Tour am Nachmittag (alternativ kann man auch morgens eine Tour machen), da die Tiere sich tagsüber aufgrund der Hitze eher versteckt hielten & erst zum späten Nachmittag hin herauskommen würden. Er organisierte uns den Jeep samt Fahrer & am nächsten Tag ging es 12 Uhr los.

Der Jeep war ein umgebauter Transporter mit ein paar Sitzen auf der Ladefläche. Oben war eine Plane angebracht, ansonsten war er ringsherum offen.

Unser Jeep

Unser Jeep

Zwischenstopp in Panama

Zwischenstopp in Panama 🙂

Nach reichlich 1,5 Stunden Fahrt (teils wieder über sehr holprige Wege) kamen wir im Kumana National Park an. Dort bezahlten wir erst mal den Eintritt & unseren Guide, der dann auch mit in unseren Jeep einstieg. Wir wunderten uns alle etwas, dass wir für diesen Nationalpark schon so viel bezahlten, wo wir doch in den Yala National Park wollten. Dieses Missverständnis ließ sich aber auch noch klären: Der Kumana National Park hieß bis 2006 noch Yala East National Park & wird durch einen Fluss (den Menik Ganga) vom Yala West National Park getrennt.

Der Park darf jedenfalls nur mit Jeep befahren werden & so ging es also weiter im Jeep über holprige Wege durch den Park.

Die ersten Tiere bekamen wir dann auch schon bald zu sehen:

Meistens machte uns aber nicht unser Guide darauf aufmerksam, sondern der Fahrer. Wenn wir ein Tier entdeckten, klopften wir beim Fahrer ans Führerhäuschen, damit er anhielt & wir Fotos machen konnten. 🙂

Die Strecke führte uns einmal quer durch den Park, u. a. an einem See vorbei bzw. irgendwie auch durch den See hindurch. 😀

Hier sollten wir durch?

Hier sollten wir durch?

Hier wurde selbst der Fahrer etwas unsicher, ob er wirklich durchkommt, aber der Guide versicherte ihm, dass er ruhig weiterfahren könne. So fuhren wir also durch etwa 20-30 cm tiefes Wasser – verrückt! Und wir schafften es tatsächlich – dafür gabs dann von uns Applaus! 😀

Ja, tatsächlich! Hier gings lang.

Ja, tatsächlich! Hier gings lang.

Anschließend ging es noch weiter bis zu besagtem Fluss, der die Grenze bildet. Hier im Wald lebte eine Gruppe von Ceylon-Hutaffen, die Nico fleißig fotografiert hat. 🙂

Und dann traten wir auch schon den Rückweg an – Emanuel & Charlotte waren etwas enttäuscht, da wir ihrer Meinung nach bisher relativ wenige Tiere gesehen hatten, aber das sollte sich noch ändern. Auf dem Rückweg durchquerten wir wieder den See & hielten dort noch an einem Aussichtsturm an. Für Ornithologen ist das hier sicher ein Paradies – viele verschiedene Vogelarten leben hier & lassen sich sehr gut beobachten. Wahnsinn!

Besonders beeindruckt haben uns die Bäume voller Pelikane:

Auf dem Hinweg hatten wir schon ein bzw. zwei Elefanten angetroffen, auf dem Rückweg dann sogar eine ganze Herde.

P1040430a P1040431aAber auch jede Menge Krokodile, Pfaue, Rehe & Hirsche, Wildschweine, Wasserbüffel usw. bekamen wir wieder vor die Linse – zum Abend hin viel einfacher als auf der Hinfahrt.

Selbst nachdem wir den Park verlassen hatten, trafen wir noch auf Elefanten:

Und hier noch ein paar Eindrücke von der Heimfahrt:

Sensationell!

Auf der eigentlichen Rückfahrt zur Beach Hut machte der Fahrer ordentlich Druck, so dass uns der Wind nur so um die Ohren pfiff. Fliegen, die wir ins Gesicht bekamen, fühlten sich an wie kleine Kieselsteine. Aber wir kamen wohlbehalten wieder an & am Ende waren alle glücklich. 🙂

P1040549a

PS: @Emanuel: Antallet af laster er konstant. 😉

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