Die Beach Hut – entspannter gehts kaum

Die Anreise zu Ranga’s Beach Hut in Arugam Bay (nahe Pottuvil) war ja etwas abenteuerlich, aber der Aufenthalt dort umso entspannter. 🙂

Die Beach Hut verfügt über 27 Cabanas – einige davon mit eigenem Bad (wie z. B. unsere). Der Großteil der Cabanas befindet sich im Bereich um die Basisstation (also dort, wo man mit anderen Reisenden zusammensitzen & sich austauschen oder auch einfach nur etwas Leckeres essen kann), 11 Cabanas stehen quasi direkt am Strand – nur durch einen Zaun getrennt. Hier waren wir auch untergebracht. Ranga selbst hatte sich wohl darum gekümmert, dass wir eine schöne Cabana (Nr. 7) am Strand bekommen – und sie war auch sehr toll! Man konnte das Meeresrauschen hören … einfach herrlich!

Dazu kamen die netten Mitarbeiter der Beach Hut, allen voran Kuna & Dahs. Wenn man eine Frage hatte, wie man hier z. B. am besten in den Nationalpark kommt oder zu einem anderen Ort, dann wusste Kuna gleich Rat & hat im Idealfall direkt etwas organisiert. Dahs hingegen sorgte für gute Unterhaltung & war ein kleiner Spaßvogel. Tja, und die anderen Reisenden, auf die man dort so trifft, waren alle sehr entspannt. Wir sind hier sehr leicht mit anderen ins Gespräch gekommen & haben viele gute Tipps erhalten.

Über den 2. Cabana-Standort von Ranga (Light House in Komari) hatten wir ja bereits berichtet (siehe hier). Wer es so richtig ruhig & abgeschieden mag, wird sich dort sicher sehr wohl fühlen. 🙂

Die Arugam Bay ist eigentlich eine Surfgegend, allerdings hatte die Surfsaison noch nicht angefangen (erst ab April), daher waren (auch mangels geeigneter Wellen) noch nicht so viele Surfer da – ein paar wenige konnten wir aber beim Surfen beobachten. 🙂

Zwei Mal waren wir mit dem Tuk Tuk im 5 km entfernten Pottuvil, hauptsächlich um dort einen der Bankautomaten zu nutzen & ein paar Kleinigkeiten einzukaufen (z. B. Kekse, Wasser, Flip-Flops für Nico). 🙂 Außer ein paar Obst- und Gemüseständen & Händlern für allerlei Kram, gibt es hier aber auch nicht großartig etwas zu sehen. Die Hauptstraße wird vorwiegend von Tuk-Tuk-Fahrern belagert, die ausnahmslos alle (!) ihr Glück bei jedem Touristen versuchen und ihre Fahrkünste anbieten. 😉

Strandspaziergänge haben wir natürlich auch unternommen, einmal bis ganz ans südliche Ende der Arugam Bay und noch etwas weiter.

Auf dem Rückweg konnten wir einem für uns recht ungewöhnlichen Ereignis beiwohnen – allgemeines Massenbaden von Einheimischen, die Kinder teilweise komplett in ihrer Schuluniform.

P1040180aAn einem Morgen (abgesehen von dem Ausflug nach Batticaloa) sind wir extra zeitig aufgestanden, um uns den Sonnenaufgang über dem Meer anzusehen. Am Horizont war es ein wenig bewölkt, so dass die Sonne ganz schön lange auf sich warten ließ, aber das Warten hat sich gelohnt:

Außer den Reisenden gibt es auf dem Gelände der Beach Hut auch ein paar tierische Mitbewohner. Neben den (obligatorischen) Hunden leben hier u. a. ein Chamäleon eine Sägerückenagame*, ein paar Eichhörnchen gestreifte Palmenhörnchen*, einige Frösche Kröten* & jede Menge Landkrabben.

In unserer Hütte hielt sich außerdem ein „Seifendieb“ auf. Wir hatten unsere Seife immer auf einem kleinen Regal (etwa in Augenhöhe) neben der Dusche liegen. Am 2. Morgen war die Seife allerdings spurlos verschwunden. Auf dem Boden war sie nicht zu finden & in unserem Zimmer ebenfalls nicht. Es half nichts – wir kauften einfach neue Seife, die wir auch wieder auf dem Regal ablegten. Am darauffolgenden Morgen lag diese Seife auf dem Boden – versehen mit einer großen Kerbe. Da steht wohl jemand auf Seife! 😀 Wir haben die Seife ab diesem Zeitpunkt dann nur noch in unserem Zimmer aufbewahrt, möglichst auch noch im Tupperdöschen. 😉

Das Essen in der Beach Hut hat uns ebenfalls sehr gut geschmeckt. Es gab fast jeden Abend ein „Special Dinner“ – z. B. Fish BBQ, Buffet mit String Hoppers & Currys, Macaroni usw. Alles sehr lecker! Der Nachschlag war dann sogar kostenlos. Wenn man das Special nicht haben wollte, konnte man aus genügend anderen leckeren Sachen in der Karte auswählen.

In der Beach Hut hat es uns so gut gefallen, dass wir insgesamt 9 Tage (statt der angedachten 7 Tage) dort verbracht haben – und wir wären auch noch länger geblieben, wenn da nicht noch ein paar Punkte auf unserer inneren To-do-Liste gestanden hätten (zumal ja auch der Weiterflug immer näher rückte). 😉 Aber wie heißt es so schön: Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Und da haben wir hier sicher den richtigen Moment erwischt. 🙂

Many thanks to all of you! Nandri!

* Vielen Dank an K. für die Erklärungen! Wieder was dazugelernt. 🙂

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2 Antworten zu Die Beach Hut – entspannter gehts kaum

  1. denise schreibt:

    sehr wohl erzogene rinder und schöne sonnenaufgänge! 😉

  2. icke schreibt:

    haha, schöner kommenatr denise 😉

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