Abschied Beach Hut & Weiterfahrt nach Ella

Nachdem wir noch mal einen Tag in der Beach Hut entspannt hatten, hieß es nun Abschied nehmen. Wir hatten Kuna am Vorabend gefragt, wann der Bus Richtung Ella abfährt, worauf er halb 11 meinte, aber am Morgen noch mal telefonisch nachfragen würde.

Als wir dann am nächsten Morgen frühstücken waren, war Kuna noch nicht da, so dass wir weiter von halb 11 ausgingen. Während wir dreiviertel 10 gerade noch die letzten Sachen einpackten, kam Kuna zu unserer Cabana und meinte, der Bus würde doch schon 10 Uhr ab Pottuvil fahren. Ups, das wird ein bissel knapp! Wir entschieden uns dann doch für den nächsten Bus, der 12 Uhr abfahren sollte. So konnten wir noch in Ruhe fertig packen, bezahlen und ein Foto mit Kuna machen.

P1050081aWir konnten uns auch noch von den Franzosen (mit denen wir uns am Vorabend nett unterhalten hatten) verabschieden und Infos zu Unterkünften in Ella und Thailand austauschen. Mit den Neuankömmlingen von nebenan kamen wir auch noch ins Gespräch, die vom Adam’s Peak berichteten. Halb 12 verabschiedeten wir uns dann endgültig von Rangas Team und der Beach Hut und fuhren mit einem Tuk Tuk nach Pottuvil.

Es gibt wohl eine Verbindung nach Ella, bei der man nur einmal Umsteigen muss, aber das ist nicht der Bus um 12. 😉 Zunächst mussten wir noch ein bissel warten und wurden ständig von Tuk-Tuk-Fahrern angesprochen oder regelrecht zugelabert, ob wir nicht mit dem Tuk Tuk nach Monaragala fahren wollen. Nein, danke! 😉 Wir fuhren erst mal nach Siyambalanduwa und wollten dann schauen, wie wir weiterkommen. Der Bus war schon sehr voll, aber irgendwie haben wir unser Gepäck untergebracht und standen dann in der Nähe der Tür. Auffällig war, dass heute an jeder Tür ein bewaffneter Soldat mitfuhr. ?? Es war so eng, dass man so schon Hautkontakt hatte, sich aber beim Ein- und Aussteigen da noch Leute durchdrängelten. Verrückt! Es war auch wieder einer von den niedrigen Bussen, in denen ich nicht aufrecht stehen kann.

Nach etwa der Hälfte der Fahrt bot mir ein Einheimischer seinen Sitzplatz an, weil er wohl nicht mehr mit ansehen konnte, dass ich die ganze Zeit gebückt stand. Sehr nett! Als dann kurze Zeit später ein Mönch einstieg, musste ich mich nochmal umsetzen. Mönche und Frauen mit Kleinkind bekommen immer einen Sitzplatz. Ich hätte dann eigentlich neben dem Mönch gesessen, aber das war wohl nicht zulässig oder einfach zu eng. Frauen und Kinder durften sich dann wieder neben ihm setzen.

Den ersten Teil hatten wir nach etwa einer Stunde geschafft. In Siyambalanduwa standen bereits mehrere Busse bereit. An den Bussen stehen (wenn überhaupt) nur Abfahrts- und Zielort auf Englisch, daher muss man oft nachfragen, ob das eigene Ziel angefahren wird. Wir stiegen also in einen Bus ein, um dies zu erfragen. Leider war es der falsche. Zu allem Überfluss blieb Juli mit Schnüren vom Rucksack hängen und stürzte beim Aussteigen. 😦 Knie, Ellenbogen und Hose kaputt. 😦 „Ist nicht so schlimm!“ meinte Juli und weiter ging es zum nächsten Bus.

Das war dann der richtige Bus, nur leider war der schon supervoll. Das stört aber keinen, ich glaube, es kommen immer alle mit! Bis jetzt hatten wir unser Gepäck immer mit im Bus, aber hinten gibt es bei manchen Bussen auch ein Gepäckfach, wie wir jetzt gesehen haben. Also Gepäck da rein, wir vorn mit rein und los ging es nach Welawaya. Und wieder durfte ich gebückt stehen, nur diesmal viel enger. In einer Sardinendose wäre es dagegen entspannt! Immer wenn man denkt, es passt keiner weiter rein, beweisen einem die Einheimischen das Gegenteil! Jeder kommt mit! Auch der Kassierer drängelt sich immer wieder durch. Es ist verrückt!

Auch hier fuhren noch bis Buttala wieder 2 Soldaten mit. Unser nächstes Zwischenziel war Welawaya. Dort haben wir gleich den richtigen Bus (nach Ella) gefunden. Diesmal war es auch ein hoher Bus, in dem ich endlich aufrecht stehen konnte (& wir mussten auch wieder stehen). Dieser Bus war aber nicht ganz so voll, daher waren das schon fast entspannte 1,5 h Fahrt. In Ella angekommen, haben wir uns erst mal beim Peter’s Inn, unserer Unterkunft für die nächsten 2 Nächte gemeldet. Da die Entfernung nicht so groß war, sind wir das Stück gelaufen. Im Bus und auch hier war uns das Handynavi wieder eine große Hilfe.

Das Peter’s Inn ist ein nettes, kleines, gepflegtes Guesthouse mit 3 Gästezimmern und einem Gemeinschaftsbad. Die Zimmer sind sehr klein, aber absolut ausreichend und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Pro Nacht zahlt man 1500 Rs (ca. 8,50 €).

Das „Zentrum“ von Ella mit vielen Restaurants ist fußläufig in 5 Minuten erreichbar.

"Zentrum" - im Hintergrund "Ella's Rock"

„Zentrum“ – im Hintergrund „Ella’s Rock“

Am ersten Abend sind wir dann noch im Café Bloom eingekehrt und wurden mit leckerer regionaler Küche verwöhnt.

Zurück in unserer Unterkunft und erschöpft von der 5-stündigen anstrengenden Fahrt sind wir – glücklich, es geschafft zu haben – eingeschlafen. 🙂

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2 Antworten zu Abschied Beach Hut & Weiterfahrt nach Ella

  1. icke schreibt:

    Hoffe Knie ist wieder heile und Hose kann man noch tragen :)!!! Essen sieht gut aus 🙂

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