Ella und Umgebung

Viel Zeit hatten wir für Ella nicht eingeplant und – ehrlich gesagt – gibt es in Ella auch nicht so viel zu sehen. Trotzdem ist Ella sehr touristisch geprägt, denn die Umgebung ist sehr sehenswert und lädt zum Wandern ein. So sind auch wir am Samstag nach einem ausgiebigem Frühstück gegen 10:00 Uhr aufgebrochen, um den Little Adam’s Peak zu erklimmen.

Unser Guesthouse Peter’s Inn liegt schon in der richtigen Richtung, so dass wir nur der Straße bis zu einer Gärtnerei weiter folgen mussten und dann auf einem Weg mitten durch Teeplantagen wandern konnten.

Zunächst hat man eine schöne Sicht auf Ella’s Rock, aber kurz darauf bekommt man das eigentliche Ziel zu sehen – Little Adam’s Peak.

Die Sonne war schon sehr heiß und es kamen uns auch immer wieder Wanderer entgegen, die wohl schon früher gestartet waren. 😉 Aber in den Teebergen gibt es immer wieder auch schattige Plätze, an denen man verweilen kann. Zu unserer Verwunderung gab es hier oben zwischen den Teepflanzen einen Verkaufsstand, an dem selbstgebastelte Halsketten und Postkarten angeboten wurden. Kurz darauf wollte uns ein kleiner Junge Papierblumen verkaufen. Wir lehnten beides ab und folgten weiter dem Weg. Als dann der eigentliche Aufstieg über Treppen begann, gab es auch kein schattiges Plätzchen mehr.

P1050121aHier merkten wir schnell, das wir nicht trainiert sind. Dieser Aufstieg war ja auch gleichzeitig Test und Vorbereitung auf die Besteigung des großen Bruders am kommenden Montag. Aber wir haben es geschafft, den 1152 m hohen Little Adam’s Peak zu besteigen, waren froh oben zu sein und genossen die Aussicht. Hoffentlich können wir den Adam’s Peak dann genauso meistern! 😉

Wir folgten noch einem kleinen Pfad, der mehrere Gipfel miteinander verbindet, und pausierten noch mal, bevor es an den Abstieg ging.

Angekommen an der Gärtnerei, beschlossen wir der Straße noch ein Stück weiter zu folgen. Dort soll es eine Tea Factory geben, an der wir aber nie ankamen. 😉 Ein Hinweisschild nach links zur Nine Arch Bridge verleitete uns dort abzubiegen. Allerdings war der Weg nicht weiter ausgeschildert, so dass wir uns nicht sicher waren, ob wir noch richtig sind. Wir sahen uns etwas um und wurden kurz darauf von einem kleinen Jungen in perfektem Englisch angesprochen, ob wir zur Brücke wollten. Er zeigte uns den Weg, leitete uns durch das Grundstück, von dem er aufgetaucht war, und erklärte uns den weiteren Weg. Wie schon zu erwarten war, wollte er für seine „gute Arbeit“ auch ein Trinkgeld und verschwand dann wieder. Letztendlich landeten wir auf dem Grundstück, auf dem der Junge wohnt und von dem man einen sehr guten Blick auf die Brücke hat. Die Nine Arch Bridge hat – wie der Name schon sagt – 9 Bögen und wurde während der britischen Kolonialzeit errichtet.

Die 4 Brüder von dem Jungen nahmen uns gleich in Empfang, zeigten uns ein Fotoalbum und erzählten allerlei Zeug. Nach kurzem Aufenthalt verabschiedeten wir uns und wanderten nach Ella zurück.

Peter vom Peter’s Inn hatte uns am Vorabend die nahegelegenen Wasserfälle noch empfohlen und angeboten, dass sein Sohn uns mit dem Tuk Tuk fährt. Nachdem wir uns etwas ausgeruht und gestärkt hatten, sind wir am Nachmittag mit Peters Sohn zu den ca. 7 km entfernten Ravana-Wasserfällen gefahren. Der mehrstufige Wasserfall ist direkt von der Straße aus zu sehen und sehr beeindruckend.

Direkt auf der Brücke wurden wir von einem Mann angesprochen, der etwas von einer Kobra erzählte und gleich mal eine kleine Schlange aus seinem Beutel holte. Wir haben dankend abgelehnt!

Wir sind dann einen kleinen Weg zum Wasserfall gegangen und haben ihn uns von der Nähe angesehen und die Leute beim Baden beobachtet. Das Wasser war sehr kalt, wie ich nur mal mit den Füßen getestet habe.

Auf dem Rückweg konnten wir aus einiger Entfernung beobachten, wie der Schlangenbeschwörer einem Touri seine Künste präsentierte, wovon Juli auch ein Foto machte. Das hat der Schlangenbeschwörer mitbekommen und wollte dafür natürlich auch noch Geld von uns und kam uns gleich mal hinterher.

20 Rupees - mehr gabs von uns nicht dafür ...

20 Rupees – mehr gabs von uns nicht dafür …

Auf dem Rückweg zum Tuk Tuk konnten wir auch noch Hutaffen beobachten, wie sie nach was Fressbarem suchten. Durch den Trubel hier sind sie scheinbar die Nähe zum Menschen gewöhnt.

Zurück in Ella haben wir uns gleich im „Zentrum“ absetzen lassen, um uns noch ein wenig umzusehen und etwas zu essen. Diesmal sind wir im Chill Café gelandet und waren gleich von der Location beeindruckt, das Essen konnte uns aber nicht so überzeugen – es hat gut geschmeckt, aber wir haben schon besser gegessen. 😉

An diesem Abend mussten wir auch schon wieder packen, da es am nächsten Tag Richtung Adam’s Peak weitergehen sollte. Dazu dann mehr in den nächsten Berichten. 😉

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2 Antworten zu Ella und Umgebung

  1. icke schreibt:

    ich hoffe die sonnencreme geht euch nich aus!!! sieht schön dort in den teeplantagen aus 🙂

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