Pulau Pangkor

Nachdem wir im Nazri Nipah Camp auf Pulau Pangkor unsere Hütte (Nr. 11) bezogen hatten, entspannten wir uns ein wenig und erkundeten dann noch den Ort. Der „Ort“ besteht eigentlich nur aus der Hauptstraße, die direkt am Strand entlangführt und an der auf beiden Seiten Restaurants, Geschäfte und Verkaufsstände zu finden sind. In kleinen Seitengassen Richtung Landesinnere befinden sich die Hotels, Resorts und Guesthouses. An diesem Tag war richtig was los, sowohl an den Verkaufsbuden wie auch am Strand, aber vor allem in und auf dem Wasser. Mit einem Eis in der Hand beobachteten wir das Treiben und schlenderten auf der Straße bzw. am Strand entlang. An einem Stand holten wir uns später auch noch Minicrêpes mit Kokosbutter. Sehr lecker! 🙂

Es waren viele Motorboote zu sehen, einige auch mit Bananenboot oder Luftkissen hinten dran, außerdem konnte man Jetski und Kayak fahren. Am Strand wurde Volleyball gespielt und beschallt wurde alles von einer Karaoke-Show. Also genau das Richtige für uns! 😉 Nee, war schon sehr schön zu beobachten, zumal wir ein schönes schattiges Plätzchen gefunden hatten!

Nach all den Süßigkeiten hatten wir dann aber doch noch ein wenig Appetit auf was Herzhaftes und schauten uns nach einem Restaurant um. Wie wahrscheinlich immer in Meeresnähe gab es auch hier vorrangig Seafood, aber wir haben es dann einfach in einem Restaurant versucht und fanden auch 3 vegetarische Gerichte, die wir alle bestellt haben. 😉

Da das Frühstück in unserer Unterkunft nicht inklusive ist, wir aber die Küche nutzen können, holten wir uns für den nächsten Morgen noch Toast und Marmelade.

Diesen Abend und den ganzen nächsten Tag haben wir im Camp entspannt.

Ein kleiner Gecko :-)

Ein kleiner Gecko 🙂

Wir wollten erst mal ankommen und ein bissel für den Blog schreiben. Gut, durch die laute Karaoke-Musik von nebenan war es manchmal etwas schwierig zu entspannen, aber von 22 bis 10 Uhr war es leise. 😉 Karaoke ist hier voll in!

Als am Abend der Hunger kam, sind wir noch mal los, um etwas zu essen. Zu unserer Verwunderung war heute überhaupt nichts los im Ort. Keine Boote, kaum Badende, viele Stände und auch einige Restaurants geschlossen. Es waren auch kaum Leute unterwegs. Wir sind dann im gleichen Restaurant (…) gelandet wie am Vorabend. Der Chef erkannte uns wohl und kam zu uns an den Tisch, um uns Empfehlungen zu geben. Auf unsere Frage nach vegetarischen Gerichten meinte er, dass er natürlich auch vieles vegetarisch zubereiten könne. Das klingt doch super! Wir entschieden uns für 2 regionale Spezialitäten (Tofu Rendang & Tofu Chili), die wirklich sehr lecker waren.

Glücklich und satt gingen wir ins Camp und suchten uns eine freie Hängematte. 😉

Am folgenden Tag wollten wir dann endlich mal baden und gingen am Nachmittag zu einem der schönsten Strände der Insel (laut Empfehlungen und Reiseführer). Das sollte sich auch wirklich bestätigen! Der „Coral Beach“ ist etwa 10 min zu Fuß vom Nazri Nipah Camp entfernt und ist wirklich sehr schön. Es war nicht sehr viel los und so genossen wir das Bad in dem ca. 30 °C warmen Wasser.

Ganz in der Nähe gibt es einen Tempel, den wir auch noch besichtigen wollten. Nach weiteren 10 min zu Fuß an der Straße entlang waren wir auch schon da. Nach der Hälfte des Weges hatten uns die Mücken entdeckt und wir mussten schnell mal abwehren. Zum Glück hatten wir unser DEET-Spray dabei – da waren wir die Mücken schnell wieder los.

Der Tempel ist schön gelegen, direkt am Ende des Coral Beach. Wir hätten also auch am Strand entlanglaufen können, dann sogar ohne von Mücken attackiert zu werden. 😉 Die chinesischen Schriftzeichen verrieten uns, dass es wohl ein chinesischer Tempel ist, der selbst aber recht unscheinbar ist. Sehr viel auffälliger hingegen waren die Comicfiguren, die am Fuß des Tempels standen.

Wir gingen noch bis auf die Felsen direkt am Meer, verweilten ein wenig und genossen die Aussicht.

Zurück ging es dann natürlich am Strand entlang. Hier konnten wir wieder (wie zuvor auch schon oft) Hornvögel und Affen beobachten, wobei sich die Vögel schnell aus dem Staub machten, die Affen aber sehr an unseren Keksen interessiert waren.

Wir schlenderten noch bis zum Restaurant „Daddy’s Café“ und genossen den Sonnenuntergang und das leckere Essen.

Am nächsten Tag sind wir erst am späten Nachmittag noch mal mit dem Taxi los. Wir wollten uns Pangkor Town auf der anderen Seite der Insel ansehen und auch gleich dort was essen. Das Zentrum ist sehr klein und schnell erlaufen. Es besteht eigentlich nur aus einer Straße mit Geschäften rechts und links. Die Region ist bekannt für getrockneten Fisch, der hier auch überall verkauft wird. Entsprechend riecht es dann auch! 😉 Wir fanden auch Geschäfte, in denen es sogar frisches Obst & Gemüse gab, das hatten wir in Teluk Nipah vermisst. Unser Spaziergang führte uns noch an einer Moschee vorbei, aber ein in Frage kommendes Restaurant fanden wir leider nicht. Vielleicht war es auch der Wunsch mal selbst zu kochen, zumindest hatten wir ja in unserem Camp die Möglichkeit dazu. Wir suchten uns durch mehrere Geschäfte und fanden alles, was wir brauchten. Es sollte Nudeln mit Gemüse in Curry-Kokos-Sauce geben. 😉

Wir hatten den Eindruck alles in Pangkor-(Haupt-)Town gesehen zu haben und liefen zum Taxistand. Zurück im Camp haben wir uns gleich ans Kochen gemacht und schnell festgestellt, dass wir sehr großzügig Zutaten eingekauft hatten. Die Pfanne reichte für unsere Menge nicht aus, so dass wir in zwei Durchgängen braten mussten. Zusammen mit den Nudeln haben wir alles in einem riesigen Topf durchgeschwenkt, 2 Portionen auf Teller aufgetragen und uns schmecken lassen. Es war mal wieder sehr schön selbst zu kochen und dazu hat es noch sehr gut geschmeckt, aber nach einem Nachschlag mussten wir aufgeben. Mit dem Rest konnten wir aber noch Mitbewohner im Camp (vermutlich Australier) glücklich machen. 🙂

In den letzten Tagen hatten wir wieder viel recherchiert, welchen Ort wir als nächstes besuchen könnten. Unsere Wahl fiel auf die historische Stadt Melaka, die vor Jahrhunderten eine sehr wichtige Handelsstadt war.

Wir hatten noch mit dem Chef vom Camp besprochen, dass wir Morgen abreisen würden und ob er uns dann zu um 8:00 Uhr ein Taxi bestellen könnte.

Nach zu wenig Schlaf haben wir früh noch unsere Sachen gepackt, schnell gefrühstückt und sind dann pünktlich mit dem Taxi zur Fähre gefahren.

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