Goodbye Perhentians

Alles hat mal ein Ende, denn wir wollen ja noch mehr sehen von Malaysia, obwohl man es auf den Perhentians gut aushalten kann. Letztendlich waren wir ja auch schon einige Tage länger als gedacht. Wir haben uns für das „Mittags-„Boot entschieden, damit wir entspannt alles packen können und auch noch Zeit für ein Frühstück haben, schließlich sind wir noch im Inselmodus. 😉

Wir hatten von einem guten Vegetarier in Kota Bharu gehört und wollten in der Stadt erst mal ein oder zwei Nächte verbringen. Ramon, unser Tauchlehrer, hatte uns das Timor Guesthouse empfohlen. Dort kommt er auch immer unter, wenn er unter anderem mal wieder gut vegetarisch essen möchte. Mit dem Essen auf den Perhentian Islands ist das so eine Sache. Es gibt überall BBQ mit Fisch und/oder Fleisch. Die vegetarische Auswahl ist stark eingeschränkt und frisches Gemüse gibt es kaum. Wir sehnten uns mal wieder nach was anderem als fried rice. Aber erst mal mussten wir in Kota Bharu ankommen. Wir hatten gerade unsere Hütte verlassen, als wir auf und neben dem Weg 2 Warane auf der Suche nach Futter beobachten konnten. Auch vorher war schon aufgefallen, dass nur die ganz großen sehr schreckhaft sind und schnell verschwinden, die kleineren, wobei die 2 auch nicht so klein waren, ließen sich dagegen nicht weiter von Menschen stören.

Beim Self-Check-out fragte uns der Chef, wie viele Nächte es denn eigentlich waren. Warheitsgemäß sagten wir 10, bezahlten (630 Ringgit, 70 hatten wir schon bei Ankunft angezahlt) und liefen am Strand entlang auf die andere Seite der Bucht zum Bootsanleger. Dort fanden wir uns mit unzähligen anderen Urlaubern ein und wurden gleich einer Gruppe, der unseres Schnellbootanbieters, zugeordnet.

Wir mussten noch gut 20 min warten, währenddessen sich der Anleger immer weiter füllte. Als es dann losging und viele Boote gleichzeitig anlegten bzw. begannen, die Passagiere aufzunehmen, wurde es recht hektisch.

Wir landeten auf einem recht großen, roten Boot und hatten ausreichend Platz, auch für unser Gepäck. Dann ging es los. Rettungswesten waren zwar vorhanden, aber anziehen mussten wir sie nicht. War wohl nicht so wichtig wie auf der Hinfahrt, aber wir wollten ja auch nur runter von der Insel. Man kommt sich ein wenig vor wie in einem Rennen. Von überall sieht man Boote in Richtung Kuala Besut rasen. Ich glaube, wir waren die Schnellsten. 😉

Angekommen am Festland, sind wir dann direkt zur Bushaltestelle und haben die Taxiangebote konsequent abgelehnt. Wir mussten noch etwa 20 min auf den Bus warten, aber wir hatten ja Zeit. Im Bus haben wir uns dann sehr nett mit Anne unterhalten. Sie kommt auch aus Deutschland, hat aber sri-lankische Vorfahren. Sie hat uns die Gili Islands vor Lombok empfohlen, da könne man super tauchen. Na, das klingt doch super! [Aus der Zukunft kann ich schreiben (leider geht das nur hier im Blog und nur wenn man weit im Verzug ist), dass wir gerade auf Gili Air sind. Mit dem Tauchen hat es zwar nicht geklappt, aber wir sind wieder im Island Mode. :-)]

Angekommen in Kota Bharu haben wir uns gleich auf die Suche nach dem Timor Guesthouse gemacht, was mit dem Navi auch ganz gut ging. Es gibt dann auch ein Schild vor dem Haus, aber am Hauseingang selbst ist kein Schild zu finden.

Hier muss es irgendwo sein ...

Hier muss es irgendwo sein …

Wir sind einfach ganz nach oben gegangen und wurden vom Chef freundlich empfangen. Nur leider gab es kein freies Zimmer. Ein Mädel, Nele, wie wir später erfahren haben, die wir auch schon am Hafen von Kuala Besut zusammen mit einem anderen Reisenden gesehen hatten, meinte dann, dass wir doch mit in den Dorm kommen könnten. Gute Idee! Dann machen wir das doch! Somit bezogen wir 2 Betten übereinander und machten uns bekannt. Neben Nele aus Deutschland war noch Ian (der andere Reisende vom Hafen) aus den USA mit uns im 4er Dorm. Bevor wir ein wenig die Stadt erkundeten, mussten wir uns zunächst etwas akklimatisieren. Das hat ja dann noch mal gut geklappt und der erste Eindruck ist auch gut. 🙂

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Eine Antwort zu Goodbye Perhentians

  1. icke schreibt:

    …aus der Zukunft berichten, das is toll 🙂

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