Fliegen kann so schön sein… wenn man Geduld hat ;-)

Wir haben uns mal wieder auf Reisen begeben. Jippieh! 🙂 Und dafür wollen wir auch den Blog mal wieder aufleben lassen. Der wurde ja ganz schön vernachlässigt… 😉

Während ich diese Zeilen schreibe, sitzen wir gerade im Flieger von Frankfurt nach Toronto – sollten eigentlich seit etwa 20 min in der Luft sein. Eigentlich… sind wir aber nicht, denn es gibt wohl ein technisches Problem & bisher kann niemand sagen, wie lange es dauern wird, bis das gelöst ist & wir losfliegen können. Na ja, ich bin ja ein geduldiger Mensch. 🙂 So hat vielleicht unser Gepäck aus dem 1. Flieger (von Leipzig) eine Chance, es auch noch zu schaffen?! Dieser Tag scheint von Verspätungen durchzogen. Aber von vorn…

[Update 10 min später: Das elektronische Problem wurde wohl behoben, in wenigen Minuten können wir abheben.]

Heute Mittag ging es von zu Hause los. Nicos Mutti begleitete uns noch zur Haltestelle – wir wollten nämlich mit den Öffentlichen zum Flughafen fahren. Wenn man schon direkt von Leipzig starten kann, bietet sich das ja an. 🙂

An der Haltestelle bei uns um die Ecke standen bereits viele Leute. Offensichtlich waren schon ein paar Straßenbahnen nicht gekommen. Aber wir wollten eh den Bus nehmen, zumindest bis zur S-Bahn-Haltestelle. Der Bus kam zunächst aber auch nicht. 5 min später dann doch. Unsere Umsteigezeit war nun auf 3 min zusammengeschrumpft, aber alles kein Problem. Nur keine Hektik – wir sind schließlich im Urlaub. 😉

Die S-Bahn fuhr dann einigermaßen pünktlich. In der Bahn durften wir schon bald typisch „deutsche Ordnung“ erleben. Da es so voll war, hatten sich 2 Franzosen in den Bereich gesetzt, der für die Fahrradmitnahme gedacht ist, aber durchaus über (Klapp-)Sitze verfügt. Zwei ältere Herren mit ihren Rädern verscheuchten sie dann an der nächsten Station – kann ja nicht sein, dass man sich da einfach hinsetzt?! (Egal, ob man selbst auch Gepäck dabei hat & einfach kaum Platz ist.) Na ja, die Franzosen nahmen es recht gelassen. Wir rutschten alle etwas zusammen & die Fahrt ging fröhlich weiter.

Am Flughafen in Leipzig angekommen, besorgten wir uns den Automaten der Lufthansa unsere Boardingpässe & stellten uns in die Schlange für den „Bag drop“ (Neudeutsch für Gepäckabgabe). Kurz bevor wir dran waren, stellte Nico fest, dass wir ja unsere Rucksäcke noch „eintüten“ müssten. Huch, stimmt! Wir waren lange nicht mehr unterwegs. Völlig aus der Übung. 😉 Also, schnell wieder raus aus der Schlange, Säcke einsacken & wieder anstellen… Nur ohne Schlange (alle anderen waren bereits abgefertigt). 🙂

An der Abfluganzeige hatten wir schon gesehen, dass unser Flieger nach Frankfurt mit Verspätung angezeigt war. Die Dame bei der Gepäckabgabe meinte, dass wir etwa 30 min später losfliegen. Auskunft zu unserem Anschluss konnte sie uns leider nicht geben. Wir hatten eigentlich 1 h 20 min zum Umsteigen. Ihr Kommentar war nur: „Sie werden es sicher schaffen, aber für Ihr Gepäck könnte es eng werden.“ Ach, wie beruhigend. 😀

Unser Gepäck durften wir übrigens nicht direkt dort abgeben, sondern stattdessen damit noch zum Sperrgepäck wandern. Zitat: „Mit den Säcken blockieren Sie mir hier die Sensoren.“ [Wie werde ich diese deutsche Freundlichkeit doch in den nächsten 4 Wochen vermissen!] 🙂

Am Sperrgepäck dauerte es auch etwas länger, da der Kollege auf der anderen Seite des Scanners (der das Gepäck dann abholt) wohl gerade nicht zugegen war. Wir sollten erst noch warten, dann entschied sich der Mitarbeiter, der die Rucksäcke zunächst nacheinander in den Scanner geschickt hatte, um, holte sie wieder raus & ließ sie erneut (diesmal nebeneinander) auf dem Band in den Scanner fahren. Lustig. 🙂 So durften wir aber weiterziehen.

[Update 2: Erneute 20 min später rollen wir langsam los. Juchhu! Nur knapp 50 min Verspätung bisher. 😉 ]

Im Bereich der Sicherheitskontrolle angekommen, erwartete uns eine, nein zwei sehr lange Schlangen. Ui, hier war ja richtig was los! So kennt man das vom hiesigen Flughafen gar nicht. 😉 Nach einer guten halben Stunde hatten wir aber auch die Sicherheitskontrolle hinter uns gebracht & immer noch gut 1,5 h bis zum (verspäteten) Abflug. Die Zeit nutzten wir zum SMS verschicken (ja, auch in Zeiten von WhatsApp – dem wir uns beide vehement verweigern – schreiben wir noch gute altmodische SMS 😉 ), im Netz surfen usw.

Die Crew an Bord unseres Fliegers nach Frankfurt entschuldigte sich mehrfach für die Verspätung & etwaige Unannehmlichkeiten. Es gab wohl am Morgen technische Probleme mit dem Flieger, die aber alle behoben seien (technische Probleme? Kommt das jemandem bekannt vor? Siehe oben 😉 ). Aufholen konnten wir auf der kurzen Strecke nichts. Nach der recht harten Landung ging es mit dem Bus quer über das Flughafengelände von Terminal 1 (bis zu den A-Gates).

Dank App von Air Canada hatte Nico herausgefunden, dass wir von Gate B46 fliegen. Okay, also so schnell wie möglich dorthin. Der Flughafen in Frankfurt ist bekanntlich groß – wir brauchten zu Fuß (schnellen und großen Schrittes) etwa 20 min vom Bus bis zum richtigen Gate. Boarding hatte natürlich bereits angefangen, in gut 15 min sollte der Flieger ja starten. Aber wir würden es auf jeden Fall schaffen. Mal sehen, ob das auch für unsere Rucksäcke gilt?! 😉

Im aktuellen Flieger (Boeing 777-300ER) nahmen wir rasch unsere Plätze ein. Natürlich Holzklasse, äh Economy Class, meine ich. 😉 Und kurz darauf kam auch gleich die Durchsage, dass es ein technisches Problem gäbe & das „Maintenance Team“ erst mal ran müsse. Dafür musste der Flieger vom Strom genommen werden. Dieser „Stromausfall“ dauerte eine Weile an, aber wie oben schon erwähnt: Inzwischen ist das Problem behoben & wir sind gestartet & auf dem Weg nach Toronto! Yay! 😀

Kurzer Zwischenstand: An Bord wird dreisprachig informiert – auf Englisch, Französisch und Deutsch. Cool! Eben gab es Abendessen. Wir hatten – wie immer – eine „Extrawurst“ bestellt (bereits beim Buchen) – vegetarisch! Der Vorteil: Diese so genannten „Special Meals“ werden immer zuerst serviert, deutlich später kommen die normalen Essen. Für ein Essen im Flugzeug war unseres gar nicht mal schlecht. 🙂

Das Entertainment-Programm lässt auch keine Wünsche offen, also – bei uns ist alles bestens. 🙂 Noch etwas mehr als 6 h bis zur Landung.

Neuer Zwischenstand: Wir landen in einer halben Stunde! Wie schnell doch knapp 8 h vorbeigehen können?! Vorhin gab es noch ein paar Snacks. Getränke wurden auch häufig angeboten. Immer wieder gab es ganz leichte Turbulenzen, so dass dann keine Heißgetränke serviert werden konnten & man sich anschnallen sollte, aber das störte den ansonsten sehr entspannen Flug nicht. Wir freuen uns auf Toronto!! Und wir werden unsere Freundin A. endlich wiedersehen! Wie schön! 🙂

Zum Abschluss: Wir haben es geschafft! Wir sind bei A. angekommen (sie hat uns zum Glück vom Flughafen abgeholt!), haben uns nett mit ihren Mitbewohnern unterhalten, zu Abend gegessen & liegen jetzt im Bett. Inzwischen ist es 1 Uhr nachts, Ortszeit (und wir sind damit seit fast 24 h wach). Wir sind in Toronto, unser Gepäck auch – alles prima! Gute Nacht, ihr Lieben! 🙂

Nachtrag: Hier kommen jetzt endlich die ersten Fotos… 🙂

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4 Antworten zu Fliegen kann so schön sein… wenn man Geduld hat ;-)

  1. D-Cook schreibt:

    Der Start war doch schon mal ordentlich spannend. Es ist zwar Urlaub, aber langweilig soll es ja nicht sein. 😉
    Viel Spaß weiterhin und Grüße von überm Teich. 🙂

  2. Sonja schreibt:

    Alle Vohlands wünschen Euch einen wunderschönen entspannten Urlaub.

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